Landwirtschaft im St. Antons Kinder- und Jugendzentrum
Zur SituationEinen wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Bewohner und Mitarbeiter von St. Antons Kinder- und Jugendzentrum stellt die Landwirtschaft auf dem eigenen Grundstück dar. In den letzten Jahren ist die Produktion dank des großen Engagements der Sozialväter Itacyr, Coelho, Gilberto und ihren Helfern deutlich erweitert worden.
Zwar verursachten die schweren Unwetter zu Beginn des Jahres 2010 große Schäden und damit herbe Rückschläge, aber die Schäden wurden durch tatkräftige Arbeit und mit der finanziellen Unterstützung von Sonderspenden wieder behoben. Trotzdem wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis die neuen Anpflanzungen die gewohnten Erträge bringen.
Mittlerweile gibt es auf dem Sitiô Milchkühe, Schweine, Hühner, Fische und Bienen. In den Obstgärten wachsen Bananen, Orangen, Limonen, Maracujas, Mangos, Jaca, Jabuticaba, Acerola, Kokosnüsse und andere landestypische Früchte.
In den Gemüsegärten gedeihen verschiedene Salatsorten, Tomaten, Paprika, Kohl, Gurken, Maniok, Zwiebeln und vieles mehr. Erfreulich war auch die erste Ernte der neu angebauten Kaffeepflanzen.
Die nicht selbst verbrauchten oder verarbeiteten Produkte werden an die Autobahnraststätten der Umgebung verkauft und einmal monatlich auf dem sonntäglichen Markt der deutschen Gemeinde São Bonifácio in Rio erfolgreich angeboten, überschüssige Milch kaufen die Bewohner aus der Nachbarschaft gerne.
So trägt die Landwirtschaft in steigendem Maße zur Sicherung des Lebensunterhaltes bei.
Kosten der Landwirtschaft
Trotzdem entstehen weiterhin für den Betrieb der Landwirtschaft laufende Kosten in Höhe von jährlich ca. 8.000 Euro z.B. für die Löhne der Landarbeiter, Kauf von Pflanzensetzlingen und Dünger, Tierarztrechnungen, Instandhaltungsarbeiten, Anschaffungen von Werkzeug und Geräten usw..
Diese Ausgaben müssen aus Spenden finanziert werden.
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